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Informationen zu den Entwicklungen der Corona-Krise

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Stand: 22.01.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Entwicklungen im Zusammenhang des Corona-Virus sind sehr besorgniserregend. Die Gesundheit, der Schutz und die Betreuung der uns anvertrauten Menschen mit und ohne Handicap haben für uns oberste Priorität. 
Deswegen nehmen wir die aktuelle Lage sehr ernst und stehen im ständigen Austausch mit unseren Fachabteilungen und den zuständigen Behörden, um die Vorgehensweise im Sinne aller Betroffenen bestmöglich abzustimmen. 

Gerne informieren wir Sie hier über die aktuellen Entwicklungen.

22.1.2021 - Pausierung des Werkstattbetriebes in Rees

Regelmäßig testet die Lebenshilfe Unterer Niederrhein die Beschäftigten mit und ohne Handicap mit einem Schnell-Test auf das Corona-Virus. „Diese Vorsorgemaßnahme ist ein wichtiges Mittel, um Infektionsketten zu erkennen und zu unterbrechen“, sagt Lars Weyrauch, neuer Geschäftsbereichsleiter der Werkstätten.
Im Rahmen der aktuellen Schnell-Testung sind im Laufe der Woche 15 positive Coronafälle an den Werkstatt-Standorten in Rees-Groin und Empeler Straße ermittelt worden. „Aus Vorsorge haben wir uns aus diesem Grund dazu entschieden, den Betrieb in unseren Werkstätten in Rees-Groin und der Empeler Straße für eine Woche zu pausieren, um weitere Infektionsketten unterbrechen zu können“, so Weyrauch.
Alle Beschäftigten sind informiert. Rund 530 Menschen mit und ohne Handicap arbeiten an den Standorten in Groin und der Empeler Straße.
Die Wiederaufnahme des Betriebes ist für den 1. Februar geplant. Das Unternehmen möchte die Entwicklung in der kommenden Woche abwarten und dann entsprechend reagieren. „Zur genauen Auswirkung können wir noch keine Aussage machen, da wir aus Erfahrung wissen, dass die Schnelltests keine absolute Sicherheit liefern“, erklärt Weyrauch. Einige Ergebnisse des regulären PCRTests stehen noch aus. Die betroffenen Kollegen sowie die Kontaktpersonen sind informiert und befinden sich in Quarantäne. „Wir sind froh, dass es nach unseren Informationen allen den Umständen entsprechend gut geht“, sagt Weyrauch. Er dankt dem Gesundheitsamt des Kreis Kleve und dem Ordnungsamt
der Stadt Rees sowie allen Betroffenen für die gute Kooperation.

Die Werkstätten bleiben geöffnet

Am 5. Januar 2021 wurden seitens der Bundesregierung eine Verlängerung sowie eine Verschärfung des Lockdowns zur Eingrenzung der Corona Pandemie in Deutschland beschlossen. Doch anders als noch im Frühjahr hat NRW Gesundheitsminister Laumann entschieden, diesmal kein generelles Betretungsverbot für die Einrichtungen der Eingliederungshilfe zu erlassen. Vielmehr soll die Teilhabe am Arbeitsleben weiterhin ermöglicht werden, soweit die Gegebenheiten vor Ort dies zulassen.

In unseren Werkstätten haben wir es geschafft, mit gut funktionierenden Hygienekonzepten, Schulungen von Beschäftigten und Mitarbeitern sowie entsprechender Ausstattung diese Gegebenheiten herzustellen. Die Infektionszahlen in den Werkstätten waren und sind vergleichsweise gering.

Wir heißen also jeden Beschäftigten, der in unsere Werkstatt kommen möchte, herzlich willkommen. Fahrdienste, Betreuung und Verpflegung stehen selbstverständlich in vollem Umfang zur Verfügung.

Doch Achtung!
Auch wenn es auf Landesebene kein generell erlassenes Betretungsverbot für Werkstätten gibt, kann es aber regional durch entsprechende Regelungen der Gesundheits- und Ordnungsämter Einschränkungen bis hin zu lokalen Teilschließungen geben. Gründe hierfür können im Infektionsgeschehen innerhalb einer Werkstatt oder in einer lokal hohen Inzidenz in der Bevölkerung liegen. Sollten unsere Werkstätten von solch einer Maßnahme betroffen sein, werden wir umgehend darüber informieren.

Den momentanen Beschluss, auf ein generelles Betretungsverbot der Werkstätten zu verzichten, begrüßt auch der Landschaftsverband Rheinland. Er verwies schon im November letzten Jahres in seiner Leitlinie auf die Bedeutung der „Sicherstellung von Teilhabe-Leistungen in der Corona Pandemie". Er appelliert daran, dass es gemeinsame Ziel aller Akteure sein muss, die Teilhabe am Arbeitsleben für alle Werkstattbeschäftigten „am gewohnten Ort, in gewohntem Umfang und zu den verabredeten Konditionen zu erreichen" – selbstverständlich stets unter Sicherstellung des Gesundheitsschutzes.

Unser Hygienekonzept

Die Verantwortlichen der Lebenshilfe Werkstätten haben dem Landschaftsverband Rheinland ein umfassendes Hygienekonzept vorgelegt.

Der Infektionsschutz hat für uns oberste Priorität: Deshalb werden Innerhalb unserer Werkstätten folgende Hygienemaßnahmen umgesetzt:

  • Einhaltung des Mindestabstands
  • Kontaktbeschränkungen und - minimierung zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen
  • Bereitstellung/Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen bis hin zum Einsatz von FFP2 Masken
  • Einhaltung der Hygieneregeln (z.B. Flächen- und Handdesinfektion)
  • Verhaltensregeln für Mitarbeiter und Beschäftigte
  • Regelmäßiges Lüften
  • Führen von Kontaktnachweisen
  • Definierte Maßnahmen für die Mahlzeitenstellung

Darüber hinaus gibt es weitere Maßnahmen, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

Schnelltests zum Nachweis auf Antikörper

Innerhalb unserer Werkstätten können PoC Schnelltests durchgeführt werden bei:

  • asymptomatischen Verdachtsfällen (Kontaktkategorie 2)
  • leichten, unspezifischen Symptomen

So lassen sich Infektionen erkennen und Infektionsketten können frühzeitig unterbrochen werden.

Das ermöglicht uns, den Werkstattbetrieb auch im Kontext des Lockdowns weiter aufrecht zu erhalten.

Umgang mit Infektionsängsten

Für Mitarbeitende mit begründeten Infektionsängsten - sei es in der Werkstatt oder auf dem Weg dorthin - gibt es verschiedene Optionen.

Zunächst empfehlen wir im Rahmen der aktuellen Pandemielage vorhandenen (Rest-)Urlaub zu nehmen.

Sollten Sie darüber hinaus eine Abwesenheit beabsichtigen, kann eine vorläufige Abmeldung vom Landschaftsverband Rheinland erfolgen. Wichtig ist, dass Sie uns über Ihre Entscheidung rechtzeitig informieren. Der Soziale Dienst unserer Werkstätten steht Ihnen auch zu Hause zur Seite. Auf Wunsch prüft er mit Ihnen die Möglichkeit, ob das Arbeiten von Zuhause aus, in der Wohneinrichtung möglich ist. Vielleicht können einfache Arbeiten und Beschäftigungen für die Heimarbeit zur Verfügung gestellt werden. Generell gilt: Das Arbeitsgeld wird weiter gezahlt und der Anspruch auf den Werkstattarbeitsplatz bleibt auf jeden Fall bestehen. Eine Rückkehr ist jederzeit möglich. Dies betont der LVR ausdrücklich in seiner Pressemitteilung im Dezember 2020:

Impfung gegen Covid-19

Die Impfungen gegen das Corona Virus sind angelaufen – auch bei uns in der Region. Nach der Coronavirus-Impfverordnung zählen die Bewohner und Mitarbeiter unserer Wohneinrichtungen zur Kategorie mit „hoher Priorität“ und stehen damit an zweiter Stelle der Personenkreise, die Anspruch auf die Schutzimpfung haben. Hierzu werden die Wohnformen beizeiten von mobilen Impfteams aufgesucht. Für die Beschäftigten unserer Werkstätten, die nicht in Besonderen Wohnformen leben, wird die Impfung in den Impfzentren erfolgen. Allerdings können wir für den Start der beiden Impfoptionen noch keine zeitlichen Angaben machen.
Generell möchten wir uns aber den Empfehlungen des Robert Koch Instituts anschließen und jeden dazu ermutigen, sich impfen zu lassen – denn jede Impfung mehr heißt weniger Infektionen!

Impfentscheidung: Pro und contra in einfacher Sprache

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